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Allgemeine Hinweise

In Nordamerika sind Zimmer mit 3 oder 4 Betten unbekannt. Üblich sind ein "king size" oder zwei "double beds".

Anders als bei uns ist in Nordamerika auf Restaurant- und Hotelrechnungen der Service meist nicht enthalten. Man zahlt dafür durch ein individuelles Trinkgeld: für die Angestellten ein elementarer Bestandteil ihres geringen Einkommens. Zu Ihrer Orientierung einige Beispiele (im Restaurant gilt der Prozentsatz des Rechnungsbetrages vor der Steuer = Tax):

Restaurant Kellner: 15 – 20 %
Taxifahrer: 10 – 15 %
Zimmermädchen: 1 $ pro Tag
Gepäckträger: 1 $ pro Stück
Busreise-Fahrer: 1 – 2 $ p.P./Tag
Busreise-Reiseleiter: 2 – 3 $ p.P./Tag

Reiseversicherungen
Prüfen Sie mit Buchung der Reise, ob Sie ausreichend versichert sind. Wir empfehlen Ihnen mit Buchung eine Reiserücktrittskostenversicherung und vor der Reise ein Rundum-Sorglos-Paket bzw. nur eine Reisekrankenversicherung abzuschließen. Wir beraten Sie gerne!

Reisepreis-Absicherung
Laut den gesetzlichen Vorschriften erhalten Sie die Reisepreis-Sicherungsscheine mit Ihrer Bestätigung von uns zugesandt.

Persönliche Beratung
Wir sind nicht nur eine unpersönliche Internetagentur, als Familienunternehmen mit mehr als 80-jähriger Tradition sprechen wir gerne mit Ihnen und stehen auch persönlich oder über unsere gebührenfreie Servicerufnummer 0800-6327000 für Fragen und Beratung zur Verfügung.

 

Erforderliche Impfungen

In den nördlichen und östlichen Bundesstaaten besteht von April bis September das Übertragungsrisiko von Borreliose/Lyme-Krankheit durch Zecken v.a. in Gräsern, Sträuchern und im Unterholz. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel.

Das durch Stechmücken übertragene Denguefieber kommt im Spätsommer und Herbst im südlichen Texas vor. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz.

Eine Impfung gegen Hepatitis A und B empfiehlt sich bei besonderer Exposition (z.B. aktuellen Ausbrüchen, einfachen Reisebedingungen, Hygienemängeln, Einsätzen, unzureichender medizinischer Versorgung, besonderen beruflichen/sozialen Kontakten) sowie generell bei Kindern und Jugendlichen.

Pest-Fälle wurden aus dem Mittleren Westen, dem Südwesten und von der Westküste des Landes gemeldet. Der Schutz vor Ratten und Flöhen durch sichere Schlafplätze und häufigeres Wäschewechseln, Vermeidung von Tierkontakten (Nagetiere, Katzen) sowie das Fernhalten von bereits Erkrankten reduzieren die Ansteckungsgefahr. Bei beruflicher Tätigkeit in Pestgebieten empfiehlt sich die prophylaktische Einnahme von Antibiotika.

Tollwut kommt landesweit vor. Bei über 90 % der Tollwutfälle die im Land auftreten, handelt es sich um Wildtollwut. Betroffen sind vor allem Füchse, Stinktiere, Waschbären und Wölfe. Für die Übertragung der Tollwut auf den Menschen sind vor allem Fledermäuse verantwortlich. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Die Viruserkrankung West-Nil-Fieber wird durch infizierte Mücken übertragen. Die Ausbreitung in den USA ist flächendeckend. Es sollte für ausreichenden Mückenschutz gesorgt werden. Personen, die sich zwischen dem 1. Juni und dem 30. November eines Jahres in den USA oder Kanada aufgehalten haben, dürfen wegen der potentiellen Gefahr einer West-Nil-Virus-Übertragung nach ihrer Rückkehr in Deutschland für vier Wochen kein Blut spenden.

 

Währung:

Währung: 1 US-Dollar = 100 Cents. Währungskürzel: US$, USD (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 100, 50, 20, 10, 5, 2 und 1 US$. Münzen gibt es in den Nennbeträgen 1 US$ sowie 50, 25, 10, 5 und 1 Cent.

Die 2 US-Dollar Banknote ist so selten, dass sie von Bankautomaten nicht ausgegeben wird. Sie ist ein beliebtes Sammlerobjekt, das viele Amerikaner wegen ihrer Rarität noch nie in den Händen gehalten haben.

Banknoten werden zunehmend durch farbige Scheine ersetzt. Die alten Banknoten behalten jedoch ihre Gültigkeit.

·         Geldwechsel: Hotels wechseln generell keine Fremdwährungen, und nur einige wenige Banken tauschen Fremdwährungen um. Es empfiehlt sich daher, ausreichend US-Dollar vor der Abreise zu wechseln.

·         ec-/Maestro-Karte/Sparcard: An Geldautomaten (ATM), die das blaue Cirrus-Zeichen tragen, kann mit der ec-/Maestro-Karte Geld abgehoben werden. ec-/Maestro-Karte können in den USA aber nur in den seltensten Fällen zur Zahlung genutzt werden.

·         Kreditkarten: Alle gängigen Kreditkarten werden akzeptiert. Die Benutzung von Kreditkarten wird empfohlen. Man sollte zumindest eine Kreditkarte haben, da viele Hotels oder Mietwagenfirmen Vorauszahlung verlangen, falls nicht mit Kreditkarte bezahlt wird. Einzelheiten zu Kreditkarten erhalten Sie von Ihrer Hausbank oder dem ausstellenden Karteninstitut.

·         Reiseschecks : Reiseschecks in US-Dollar werden empfohlen. Euro-Reiseschecks und Bargeld in Euro werden sogar in Großstädten nur in den Wechselstuben und den internationalen Flughäfen umgetauscht. Bei Bezahlung oder Einlösung von Reiseschecks wird oft ein Identitätsnachweis verlangt (in manchen Fällen auch zwei). Nicht alle Banken können Reiseschecks einlösen, einige verlangen eine bisweilen recht hohe Gebühr. Reiseschecks in US-Dollar werden ansonsten fast überall akzeptiert (z. B. Tankstellen, Restaurants, Hotels). Die Differenz zum Rechnungsbetrag bekommt man in bar zurück.

·         Devisenbestimmungen: Keine Beschränkungen. Die Ein- und Ausfuhr von Beträgen ab einem Gegenwert von 10.000 US$ (einschl. Inhaberaktien, Reiseschecks, Geldanweisungen) muss deklariert werden. Achtung: In Devisenfragen gelten miteinander verwandte Personen juristisch als eine Person.

Öffnungszeiten der Banken: Im Allgemeinen: Mo-Fr 09.00-15.00 Uhr.

 

Verkehrsregeln USA/Kanada


Hier kurz die wichtigsten Regeln für Sie:


Stoppschilder, hier gibt es die Variante von 3 und 4 Stoppschildern an einer Kreuzung, es gilt hier immer, wer zuerst an der Kreuzung ankommt stoppt und hat auch als Erster das Recht, in die Straße einzufahren. „ALLWAY STOP“! (Dies entspricht dem System "Rechts vor Links")


Ampeln I, in den USA/Kanada liegen die Ampeln auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Bitte beachten Sie dies beim Anhalten, sonst stehen Sie nämlich mitten in der Kreuzung.

Ampel II, Abbiegen nach rechts an einer roten Ampel ist in den USA/Kanada grundsätzlich erlaubt. Nach einem kompletten Stopp darf man nach rechts abbiegen. Bitte achten Sie aber hier auf Fußgänger! Ausnahme sind Zeichen wie „NO TURN ON RED“!


Einsatzfahrzeuge, der Polizei, Feuerwehr oder Rettungsdienste haben absoluten Verkehrsvorrang. Diese machen sich durch Sirenen und Warnlicht bemerkbar.  Sollte dieser Fall eintreten, muss je nach Verkehrslage an die Seite gefahren und angehalten werden. Erst nach dem Passieren des Einsatzfahrzeuges kann die Fahrt wieder aufgenommen werden. Es werden auch die Fahrbahnen auf der Gegenseite genutzt. Die Regelung gilt also auch für entgegenkommende Einsatzfahrzeuge.


Geschwindigkeitsbegrenzungen sollten in jedem Fall eingehalten werden. Besonders in Ortschaften werden hohe Überschreitungen sehr teuer. Auf wenig befahrenen Hauptstraßen oder Highways werden Sie im Verkehr mit schwimmen, was eventuell auch mal geringfügig über einem angezeigten Limit liegen kann, aber nicht geahndet wird. Besonders auf dem Highway dient dies Ihrer Sicherheit, wie Sie vor Ort schnell feststellen werden, wenn Sie das erste Mal einen großen Truck überholen werden.


Polizei, Parkranger, Sheriff, Highway Patrol ...sollten Sie ein Fahrzeug mit Polizeigewalt im Rückspiegel haben und dieses macht sich durch seine Warnlichter und Sirene kenntlich, so heißt das für Sie an der nächsten sicheren Möglichkeit an die Seite fahren.  Bitte stellen Sie dann Ihren Motor ab und behalten Sie die Hände am Lenkrad oder Lenker. Der Beamte wird sich von der Seite nähern und Ihnen das Problem erläutern. Die Beamten sind in der Regel überaus professionell und zuvorkommend, speziell wenn Sie herausfinden dass Sie Tourist sind. Einer baldigen Weiterfahrt steht dann eigentlich nichts im Wege.


Rechtsfahrgebot, in den USA ist es grundsätzlich möglich auf mehrspurigen Straßen auch rechts zu überholen. Derjenige, der die Richtungsfahrbahn wechselt ist verpflichtet sicher zu stellen, daß hier kein Fahrzeug im Wege ist. Trotz allem gilt aber bei leeren Straßen ein Rechtsfahrgebot.


Schulbusse, die die Warnlichter angeschaltet und die Stoppschilder ausgeklappt haben, müssen auf jeden Fall beachtet werden. Es ist mit Abstand anzuhalten  und zu warten, bis der Bus weiterfährt. Dies gilt auch für die andere Straßenseite! Einzige Ausnahme:es ist ein befestigter Mittelstreifen vorhanden und es gibt mindestens zwei Fahrspuren auf jeder Seite. Dann darf auf der gegenüberliegenden Seite im Schritttempo vorbeigefahren werden.

Schulzonen sind immer klar markiert. Hier gilt zu bestimmten Uhrzeiten, wenn Kinder auf der Straße zu sehen sind oder ein Blinklicht leuchtet immer ein Geschwindigkeitslimit, das angezeigt ist. Dies wird immer streng überwacht.

Führerschein:
Die USA haben ein Übereinkommen mit den meisten Ländern, dass ein ausländischer Führerschein für die Dauer von bis zu einem Jahr zum Mieten eines Wagens gültig ist. Dies gilt auch für den deutschen Führerschein.
Ein internationaler Führerschein wird (in Verbindung mit dem unbedingt erforderlichen nationalen Führerschein) grundsätzlich empfohlen, in einigen US-Bundesstaaten ist er sogar Pflicht. Informationen über die Führerscheinregelungen der einzelnen US-Bundesstaaten sind über nachfolgenden Link auf den Webseiten des jeweiligen Departments of Transportation verfügbar.

Nähere Informationen zum internationalen Führerschein erhalten Sie bei führenden Automobilclubs.

In Nordamerika werden internationale Führerscheine nur in Zusammenhang mit der nationalen (deutschen) Fahrerlaubnis anerkannt. Bitte beachten Sie das Mindestalter für Fahrer/Mieter des jeweiligen Vermieters. Gegen Vorlage des Mietwagen-Gutscheins (Voucher), Ihres gültigen Führerscheins sowie einer Kreditkarte erhalten Sie dann den Original-Mietvertrag des jeweiligen Vermieters. Die meisten Vermieter verlangen vom Hauptfahrer auch die Kreditkarte für die Kaution.

Maut: Besonders im Osten der USA gibt es zahlreiche gebührenpflichtige Straßen (toll roads), Tunnel, Brücken etc. Sogenannte turnpikes und parkways belasten meistens die Reisekasse. Hierfür sollte man immer Kleingeld (change) parat halten. In die meisten Nationalparks muss man ebenfalls einen Eintritt je Fahrzeug bezahlen.

An Tankstellen muss man oft im Voraus bezahlen (Pay First) bzw. eine Kreditkarte hinterlegen. Die Preise variieren: gegen Barzahlung und/oder bei Selbstbedienung (Self Serve) gibt es mehr Sprit als auf Kreditkarte und/oder beim Tankwart (Full Serve). Getankt werden in den USA Gallonen (1 Gallone entspricht 3,78 Liter), auf die sich auch die angezeigten Preise beziehen. Benzin ist preiswerter als in Europa.

Pannenhilfe: Eine ADAC-Auslands-Notrufstation ist in den USA eingerichtet und bietet ADAC-Mitgliedern und Inhabern eines ADAC-Auslandskranken- und Unfallschutzes Hilfeleistungen bezüglich Hotels, Mietwagen, Fahrzeug- oder Krankenrücktransporte. Die deutschsprachige Notrufstation in Orlando (Florida) ist rund um die Uhr geöffnet (Tel: (1888) 222 13 73.

Der Amerikanische Automobilklub (AAA) bietet Reisedienste, Landkarten, Ratschläge und Versicherungen, die in den meisten Staaten auch für Mietwagen vorgeschrieben sind. Mitglieder eines europäischen Automobilklubs erhalten oft Ermäßigungen vom AAA.

Wir wünschen Ihnen eine gelungene Tour und allzeit gute Fahrt !

 

Der Zoll macht Weihnachts-Shopping attraktiver

Höhere Freigrenzen für Reisemitbringsel aus Drittländern

Urlauber können sich freuen. Die Freigrenzen für aus Drittländern (USA oder KANADA) mitgebrachte Reisemitbringsel werden ab dem 1. Dezember 2008 deutlich erhöht.

Wesentliche Neuerung: Künftig dürfen Personen, die per Flugzeug oder Seeschiff einreisen, Waren für ihren persönlichen Ge- oder Verbrauch, für ihre Familienangehörigen oder als Geschenk bis zu 430 Euro abgabenfrei mitbringen.

Detaillinfo hier: Zoll/Einfuhrbestimmungen