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Utah

Utah USA

Auf Grund seiner spektakulären Landschaften ist Utah ein beliebtes Ziel bei Naturliebhabern und Wintersportlern, und darf auf keiner Rundreise durch den Südwesten fehlen.Der größte Teil Utahs liegt auf einer Hochebene, mehr als 1.200 m ü.M.Geographisch teilt sich Utah ein in den Norden mit seinen Ausläufern der Rocky Mountains bei Salt Lake City, und in die zahlreichen faszinierenden Nationalparks im Süden.Die Winter sind kalt und besonders in den Bergen und höheren Lagen schneereich, die Sommer heiß und trocken.

Die Hauptstadt Salt Lake City liegt am Fuße der Rocky Mountains und am Großen Salzsee mit dem beliebten Ausflugsziel Antelope Island.Der internationale Flughafen (SLC) ist nur wenige Kilometer von der Innenstadt entfernt und Ausgangspunkt für viele Rundfahrten durch den Südwesten der USA.Downtown ist geprägt von den Mormonen, die sich übrigens selber „Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage" nennen.Hervor sticht besonders der Temple Square, und die berühmte Family History Library, einem für jeden frei zugänglichen internationalen Zentrum für Ahnenforschung,wo die Stammbäume von mehr als sechs Millionen Familien untergebracht sind.

Utah USA

Die ganzjährig geöffneten Nationalparks prägen das Bild im Süden des Staates. Besonders bei Wanderern beliebt sind die im Südwesten liegenden Parks Bryce Canyon mit seinen in allen Rot- und Gelbtönen leuchtenden Gesteinsformationen, und der nur 1,5 h entfernt liegende Zion Nationalpark. Hier hat sich der Virgin River auf dem Weg vom Hochplateau hinunter in die Wüste eine tiefe, enge Schlucht gegraben, die zum Süden hin breiter wird und ein fruchtbares grünes Tal geschaffen hat. Auch Capitol Reef und der südlich liegende Grand Staircase Escalante sind großartige Ziele für Outdoorbegeisterte.

In der Gegend um Moab im Südosten findet man den Canyonlands Nationalpark,wo sich Green River und Colorado im Cataract Canyon treffen – besonders beliebt für Raftingtouren – und Arches Nationalpark mit seinen 2.000 natürlichen Steinbögen, spitzen Türmen, balancierenden Felsen und weiteren fantastischen Sandsteingebilden. Straßen und Wanderwege im Park führen direkt an die Naturwunder heran.Ganz im Süden teilt sich Utah mit dem Bundesstaat Arizona die Gebiete Monument Valley mit seinen roten Monolithen und das Wassersportparadies Lake Powell.

Auch der Golfsport erfreut sich in Utah immer größerer Beliebtheit.

Z wie Zion NP

Tiefe und enge Canyons aus gelbem Sandstein, üppige Flussufer, markante Felstürme, hohe Tafelberge und grüne Wälder – all dies zeichnet den ältesten und meistbesuchten Nationalpark Utahs aus: Zion. Im Jahr 2009 wird unter dem Motto „A Century of Sanctuary“ sein 100jähriges Bestehen gefeiert, das als National Monument begann und dann zum Nationalpark wurde. Zu diesem Anlass wurden Künstler aus aller Welt gebeten, ihre Werke zu präsentieren, die sich mit der einzigartigen Landschaft, Flora und Fauna dieses Parks im Südwesten Utahs auseinandersetzen. Die schönsten werden im kommenden Jahr im St. George Art Museum ausgestellt.

Von Salt Lake City über Traumstraßen Richtung Yellowstone Nationalpark

Salt Lake City ist nicht nur ein hervorragender Ausgangspunkt für die Nationalparks in Utah, sondern auch für den Yellowstone Nationalpark in Wyoming, Montana und Idaho. Wer ein bisschen Zeit hat, sollte die Freeways meiden und sich über Nebenstraßen durch das Gebiet „Top of Utah" Richtung Norden schlängeln.
Kurz hinter Salt Lake erreicht man Ogden, im Winter Ausgangspunkt für zwei unberührte Skigebiete, im Sommer für grandiose Wanderungen. Von dort führt der Weg über Utahs farbenfrohen „Fruit Way". Vogelfreunde sollten einen Abstecher in das Bear River Migratory Vogelschutzgebiet nahe der Stadt Brigham City machen. Für Eisenbahnfreunde lohnt sich ein Ausflug zum Golden Spike Denkmal - hier wurde 1869 der Westen der USA mit dem Osten verbunden. Mittags lohnt sich der Besuch in Logan, einer Universitätsstadt mit zahlreichen kleinen Restaurants, Galerien und Shops und sehr sehenswerter Mormonenarchitektur. Weiter geht es über den Logan Canyon National Scenic Byway, einer großartigen Panoramastraße, die sich entlang des Logan River durch einen Canyon schlängelt und am Bear Lake endet. Warum die Gegend den Beinamen „Karibik der Rockies" erhalten hat, lässt sich mit einem Blick auf den atemberaubend türkisfarbenen See, der zahlreiche Wassersportmöglichkeiten bietet, schnell erahnen. Die Straße führt weiter am See entlang direkt nach Idaho, von wo aus Sie zum ältesten Nationalpark der USA gelangen, dem Yellowstone Nationalpark

Gestreifte Felsnadeln am Horizont: Der Needles District im Canyonlands Nationalpark

Der Nationalpark Canyonlands teilt sich in drei Gebiete auf: Island in the Sky, the Needles und the Maze.

Needles District. Dieser liegt im südöstlichen Teil des “Ypsilons“ des Nationalparks und besteht aus sehr unterschiedlichen Landschaften mit Felsnadeln und –säulen, Bögen und Schluchten. Besonders auffällig aber sind natürlich die gestreiften Felsnadeln, die dem Gebiet den Namen gegeben haben und die sehr prominent aus der Landschaft herausragen. Doch auch hier gibt es, wie schon im nahe gelegenen Arches Nationalpark, zahlreiche Felsbögen, darunter den berühmten 46 m hohen Angel Arch im Salt Creek Canyon. Der Needles District ist um einiges unzugänglicher als Island in the Sky und deshalb besonders beliebt bei Rucksackwanderern. Da man für Backcountry Camping eine Erlaubnis benötigt, sollte man dies gut vorbereiten und früh genug planen, besonders zur Hauptreisezeit im März, April, Mai, Juni sowie September und Oktober. Aber natürlich lässt sich der Park auch bei einer Tagestour erkunden.
In diesem Special stellen wir Ihnen wieder Wanderwege vor - kurze und lange - sowie Offroad Touren, Campingmöglichkeiten und was man hier alles beachten muss.

Anfahrt und Öffnungszeiten:
Der Needles District im Canyonlands Nationalpark liegt knapp 120 km südlich von Moab (ca. 2 h) und 77 km nordwestlich von Monticello (ca. 1,5 h) und ist ganzjährig geöffnet. Man erreicht ihn über den Highway 191 - den man fährt, wenn man z.B. von Moab Richtung Süden zum Monument Valley unterwegs ist – und biegt beim sehr auffälligen Church Rock (sieht eher aus wie eine riesige Glocke) auf den Highway 211 zum Needles District ab. Von hier sind es 56 km bis zum Visitor Center. Auf dem Weg am Hwy 211 sollte man auch kurz am Newspaper Rock anhalten. Die kurze Abzweigung ist ausgeschildert. Hier findet man auf fast 20 qm sehr beeindruckende indianische Petroglyphen. Der Eintritt ist frei.

Allgemeine Daten zu Utah

FLÄCHE: 219.887 qkm

BEVÖLKERUNGSZAHL: 2.550.063 Einwohner (2006)

BEVÖLKERUNGSDICHTE: 12 EW pro qkm

HAUPTSTADT: Salt Lake City

"Gibt es in Utah überhaupt Alkohol zu kaufen?"


Ja klar!
Auch wenn die Anhänger der „Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage“ - besser bekannt als „Mormonen“ , die größte Glaubensgemeinschaft in Utah- für sich entschieden haben, keinen Alkohol zu trinken, heißt das nicht, dass es in Utah keinen Alkohol zu trinken gibt. Ganz im Gegenteil, in Utah gibt es zahlreiche Brauereien, die hervorragendes Bier zaubern - einiges wird sogar nach deutscher Brauart gebraut. In der Namensgebung mancher Biere nimmt man einige Gemeinschaften augenzwinkernd auf die Schippe. Z.B. mit dem berühmten Polygamy Porter ("Why just have one?“) oder dem Evolution Ale
Sie sehen: Auch in Utah nimmt man nicht alles so bierernst, sondern ist durchaus zu Scherzen aufgelegt.